Partnerangebot: Postkolonialer Stadtrundgang

Flensburgs Kolonialgeschichte(n): ein Angebot der Initiative Postkolonialer Stadtrundgang

Pressetext der Initiative Postkolonialer Stadtrundgang:
Schöne Innenhöfe, erfolgreiche Kaufleute und traditioneller Rum – das steht bislang für Flensburg. Der Stadtrundgang der ehrenamtlichen „Initiative postkolonialer Stadtrundgang Flensburg“ wirft einen kritischen Blick auf die Kolonialzeit der Stadt. Wie sind die Flensburger Handels- und Seefahrtsverbindungen mit der Ausbeutung und Unterdrückung auf den ehemals dänisch kolonialisierten Karibikinseln St. Croix, St. Thomas und St. John verbunden, und welchen Einfluss hatte die Kolonialzeit auf Flensburg damals und heute? Im Rundgang wird auf die immer noch vorhandenen Spuren und Folgen dieser Kolonialgeschichte anhand einer Auswahl von Themen eingegangen. Beispielsweise gibt es Einblicke in die Veränderungen des Konsums durch sogenannte Kolonialwaren, in Rassismus in der Werbung, in den Widerstand in den damaligen Kolonien gegen die Versklavung, in die Rolle von Zucker und Ziegeln, in die Bedeutung von Denkmälern sowie in die noch bestehenden Machtverhältnisse.

Der Rundgang beginnt vor dem Flensburger Schifffahrtsmuseum (Schiffbrücke 39) und dauert ca. zwei Stunden.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber es wird um Spenden für dekolonial arbeitende Projekte gebeten. Anmeldung ausschließlich per Mail an flensburgpostkolonial@posteo.de (Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt aufgrund des Abstandsgebots)

Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ist nicht Veranstalter der Stadtführung und somit nicht für Inhalt und Koordination verantwortlich.

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